Nachhaltigkeit braucht Nachwuchs: Warum Branchennetzwerke wichtiger sind denn je

Rolf Slickers, Thies Sponholz, Prof. Dr. Sandra Rochnowski, Nina Fiolka und Studierende der HWR Berlin
Rolf Slickers, Thies Sponholz, Prof. Dr. Sandra Rochnowski, Nina Fiolka und Studierende der HWR Berlin
Nachhaltigkeit wird häufig auf CO₂, Energie oder Kreislaufwirtschaft reduziert. Dabei gehört auch die soziale Verantwortung zu einer zukunftsfähigen Unternehmensstrategie. Wer die Hospitality-Branche langfristig stärken möchte, muss nicht nur in nachhaltige Prozesse investieren, sondern vor allem in die Menschen, die diese Zukunft gestalten. Genau deshalb hat Servitex in diesem Jahr fünf Studierenden aus dem Fachbereich Hospitality Management der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) die Teilnahme am upnxt Hospitality Festival ermöglicht. Zwei Tage lang trafen sie auf Hoteliers, Unternehmer, Technologieanbieter und Vordenker der Branche und erhielten Einblicke, die weit über den Hörsaal hinausgehen.

Lernen findet dort statt, wo Theorie auf Praxis trifft

Studiengänge vermitteln fundiertes Wissen. Doch Innovation entsteht häufig dort, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen. Veranstaltungen wie das upnxt Festival schaffen genau diese Begegnungen: Studierende diskutieren mit Branchenentscheidern, erleben aktuelle Entwicklungen hautnah und knüpfen frühzeitig wertvolle Kontakte.

Für den Textilverbund ist dieses Engagement kein einmaliges Sponsoring, sondern Teil eines langfristigen Verständnisses von Nachhaltigkeit. Denn verantwortungsvolles Wirtschaften bedeutet auch, den Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen aktiv zu fördern.

 

Wissenschaft als Impulsgeber

Die Zusammenarbeit mit der HWR Berlin besteht bereits seit mehreren Jahren. Gemeinsam mit der verantwortlichen Professorin Dr. Sandra Rochnowski wurden unterschiedliche Praxisprojekte umgesetzt, bei denen Studierende konkrete Fragestellungen aus dem Unternehmensalltag bearbeiten konnten – von nachhaltigen Geschäftsmodellen bis hin zur doppelten Wesentlichkeitsanalyse. Von diesem Austausch profitieren beide Seiten: Die Studierenden erhalten reale Einblicke in unternehmerische Herausforderungen, während Unternehmen neue wissenschaftliche Perspektiven und innovative Lösungsansätze gewinnen.

 

Nachhaltigkeit ist mehr als Umwelt

Wenn heute über ESG gesprochen wird, stehen häufig ökologische Themen im Mittelpunkt. Ebenso wichtig ist jedoch die soziale Dimension. Junge Menschen frühzeitig an die Branche heranzuführen, ihnen Orientierung zu geben und Netzwerke zu eröffnen, ist eine Investition in die Zukunft der gesamten Hospitality. Der Fachkräftemangel lässt sich nicht allein durch Recruiting lösen. Begeisterung entsteht durch persönliche Begegnungen, inspirierende Gespräche und die Möglichkeit, die Vielfalt der Branche unmittelbar zu erleben.

 

Ein Beitrag mit langfristiger Wirkung

Die Teilnahme von fünf Studierenden am upnxt Hospitality Festival mag auf den ersten Blick womöglich wie eine kleinere Initiative erscheinen. Tatsächlich steht sie exemplarisch für einen Gedanken, der künftig noch wichtiger werden dürfte: Nachhaltigkeit endet nicht bei Ressourcen und Prozessen. Sie beginnt auch dort, wo Unternehmen Verantwortung für die nächste Generation übernehmen. Denn eine nachhaltige Hospitality braucht nicht nur innovative Technologien und funktionierende Kreisläufe – sie braucht Menschen, die ihre Zukunft aktiv mitgestalten wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Sie auch interessieren…